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Wir freuen uns, als Premiumsponsor des BauCamp 2025 Teil einer einzigartigen Veranstaltung zu sein, die die Baubranche auf völlig neue Weise vernetzt. Am 23. und 24. Mai 2025 trifft sich die Branche in der Bayerischen BauAkademie in Feuchtwangen, um gemeinsam neue Impulse für das Bauen der Zukunft zu setzen.

Was ist das BauCamp?

Das BauCamp ist keine klassische Messe oder Konferenz, sondern ein interaktives Event, das den Austausch zwischen Handwerkern, Unternehmern, Architekten, Startups, Studierenden und Experten fördert. Hier gibt es keine festen Vorträge – stattdessen gestalten die Teilnehmer selbst die Themen und Sessions, diskutieren aktuelle Herausforderungen und entwickeln praxisnahe Lösungen.

Warum lohnt sich die Teilnahme?

  •  Wissenstransfer auf Augenhöhe zwischen Bauprofis und Nachwuchstalenten
  •  Praxisnahe Sessions & Workshops zu aktuellen Branchenthemen
  •  Netzwerken mit Innovatoren und Entscheidern aus dem Bauwesen
  •  Marktplatz mit zukunftsweisenden Lösungen von Unternehmen & Startups

Gemeinsam für die Zukunft des Bauens

Das BauCamp bietet die perfekte Plattform, um unsere Expertise in den Dialog mit anderen Branchenakteuren einzubringen und den Nachwuchs für innovative Bauweisen zu begeistern.

Jetzt anmelden!

Sei dabei und gestalte die Zukunft des Bauens aktiv mit!
Datum: 23.–24. Mai 2025  (Sessions von 14 -19:30 Uhr am Freitag und 8:30 -14 Uhr am Samstag)
Ort: Bayerische BauAkademie, Feuchtwangen
Mehr Infos & Anmeldung: www.baucamp.digital

Wir freuen uns auf einen inspirierenden Austausch!

Im Rahmen der Mauerwerkstage der süddeutschen Ziegelindustrie kommen Experten zusammen, um Konzepte und Lösungen zu diskutieren, die die Energieeffizienz und ökologische Bewertung des Bauens von morgen prägen werden. Diese bedeutende Veranstaltungsreihe wird an vier verschiedenen Orten in Präsenz sowie als Online-Seminar angeboten. Anmeldungen sind ab sofort möglich

Dachau, 11. Dezember 2024 (prc) –

Die Mauerwerkstage 2025 finden vom 19. bis 26. Februar nächsten Jahres statt. Unter dem Motto "Zukunft gestalten – Bauen im Dialog" werden vier Veranstaltungen in Ulm, Seligenstadt, Dachau und Memmingen abgehalten. Der Mauerwerkstag in Memmingen wird wie in den Vorjahren auch als Hybridveranstaltung angeboten. Interessierte können sich ab sofort unter www.mauerwerks-akademie.de/mauerwerkstage2025/ anmelden.

Die Mauerwerks-Akademie, eine gemeinsame Initiative der Hörl & Hartmann Ziegeltechnik GmbH & Co. KG mit ihren Werken in Dachau, Gersthofen, Klosterbeuren, Deisendorf, Bönnigheim und Hainburg sowie dem Ziegelwerk Bellenberg, ist der Veranstalter dieser renommierten Mauerwerkstage. Diese Veranstaltungsreihe gilt als die erfolgreichste Weiterbildungsveranstaltung im Mauerwerksbau und richtet sich an Bauingenieure, Architekten und Bauunternehmer. Es werden mehrere hundert Teilnehmer erwartet, die sich auf eine Fülle an Wissen und Austausch freuen dürfen.

Von der Energieeffizienz zur Nachhaltigkeit

Dipl.-Ing. Architekt Stefan Horschler, Inhaber des Büros für Bauphysik in Hannover, wird sich in seinem Vortrag mit den Nachhaltigkeitskriterien im Gebäudeenergiegesetz (GEG) befassen. Aus Sicht eines Bauphysikers bewertet er zudem die aktuellen Förderbedingungen und zeigt Wege zur praxisgerechten Umsetzung auf.

Dipl. Architekt ETHZ Daniel Binder widmet sich dem Thema Wohngebäude zukunftsgerecht zu gestalten. Anhand gebauter Wohngebäude zeigt er, dass anspruchsvolle, langlebige und sichere Gebäude nicht zwangsläufig komplexer werden.

Dr. rer. Nat. Thomas Hils referiert über den Status Quo der DIN 4109 und aktuellen Entwicklungen im Schallschutz. Der Sachverständige für Schallschutz, Bau- und Raumakustik sowie Wärme- und Feuchtigkeitsschutz erläutert anhand konstruktiver Beispiele, wie komplexe Zusammenhänge in der Planungsphase berücksichtigt und praxisgerecht ausgeführt werden können.

Konstruktive Tragfähigkeit steht im Mittelpunkt des Vortrags von Prof. Dr.-Ing. Detleff Schermer. Der Professor für Bauwerke des Massivbaus und Baustatik erklärt, wie eine mauerwerksgerechte Planung und Konstruktion die Nachweisführung in Bezug auf die Tragfähigkeit vereinfachen und wie sich daraus Regeln und Merkmale für die Praxis ableiten lassen.

Die Fachanwälte Ulrich Eix und Annuar Matulke bewerten in ihren Vorträgen den Gebäudetyp E aus juristischer Sicht. Dabei geht es vor allem darum, ob der aktuelle Gesetzesentwurf für Klarheit oder Unsicherheit sorgt.

Die technischen Bauberater und Projektberater der Ziegelindustrie, Thomas Maucher (Ulm), Dipl.-Ing. Roscoe Baptist (Seligenstadt) und Dipl.-Ing. Claus Dillinger (Dachau/Memmingen), zeigen anhand zahlreicher Beispiele, wie der Wohnungsbau mit Ziegel sicher geplant, konstruiert und ausgeführt werden kann. Die Veranstaltung wird von Dipl.-Ing. Hans Peters moderiert und von einer Ausstellung renommierter Baustoffhersteller begleitet.

Anerkannte Fortbildung

Die Anerkennung der Mauerwerkstage als Fortbildungsmaßnahme gemäß der Ingenieur- und Architektenkammern sowie der DENA ist beantragt. Die Auflistung der Fachbereiche bzw. Fachlisten, auf die eine Anrechnung möglich ist, sowie die Anzahl der genehmigten Zeiteinheiten sind nach erfolgter Genehmigung auf der Anmeldeseite im Internet zu finden.

Die Teilnahmegebühren betragen bei Präsenzveranstaltungen 110 Euro zzgl. 19% MwSt. je Teilnehmer (inklusive Tagungsunterlagen, Speisen und Getränken) sowie 45 Euro zzgl. 19% MwSt. (Online-Teilnahme vormittags oder nachmittags) bzw. 80 Euro zzgl. 19% MwSt. (Online-Teilnahme ganztags).

Termine und Veranstaltungsorte

Mittwoch, 19.02.2025, Ulm-Messe, Donausaal, Böfinger Straße 50, 89073 Ulm

Donnerstag, 20.02.2025, Hotel Columbus, Am Reitpfad 4, 63500 Seligenstadt

Dienstag, 25.02.2025, ASV Dachau Theatersaal, Gröbenrieder Straße 21, 85221 Dachau

Mittwoch, 26.02.2025, Stadthalle Memmingen, Platz der Deutschen Einheit 1, 87700 Memmingen (Buchung auch als Online-Seminar möglich)

 

Anmeldungen für die Mauerwerkstage 2025 sind ausschließlich unter www.mauerwerks-akademie.de möglich.

Rollladen- und Raffstorekästen spielen eine entscheidende Rolle in der modernen Architektur und im Wohnbau. Rollläden dienen nicht nur der Verdunkelung und dem Schutz vor Witterungseinflüssen und Einbrechern, sie tragen auch maßgeblich zu einem hohen Wohnkomfort bei und sind entscheidend für die Energieeffizienz eines Gebäudes. In Zeiten steigender Energiekosten und wachsenden Umweltbewusstseins sind effiziente Wärmebrückenlösungen und hochwertige Bauelemente wichtiger denn je.

Schwachstelle in der Gebäudehülle

Trotz ihrer zahlreichen Vorteile stellen Rollladenkästen eine potenzielle Schwachstelle im Vergleich zur übrigen Außenwandkonstruktion dar. Unzureichend gedämmte Kästen können zu Wärmebrücken führen, die den Energieverlust und damit die Heizkosten erhöhen. Auch der Schallschutz kann beeinträchtigt sein, wenn der Kasten nicht optimal gedämmt ist, was u. U. zu mehr Lärm in den Innenräumen führt. Eine gute Dämmung kann die Geräuschkulisse in Wohn- und Arbeitsräumen deutlich reduzieren.

Viele ältere Rollladenkästen bieten nur eine geringe Wärmedämmung und sollten im Rahmen von Sanierungen verbessert werden. Das gilt insbesondere dann, wenn die Maßnahmen im Rahmen eines ISFP (individueller Sanierungsfahrplan) gefördert werden oder ein neuer Energieausweis ausgestellt wird und somit der sommerliche Wärmeschutz nachzuweisen ist. Eine nachträgliche Optimierung von undichten oder beschädigten Rollladenkästen und Gurtführungen ist eine kosteneffiziente und nachhaltige Lösung, um eine wärmebrückenoptimierte Gebäudehülle zu erhalten, Wärmeverluste zu reduzieren und ein angenehmes Wohnklima zu schaffen.

Energieeffizienz und Klimaschutz

Gut gedämmte Rollladenkästen helfen, Wärmeverluste zu minimieren und die Heizkosten zu senken. Sie minimieren Wärmebrücken, die sich negativ auf den Energieverbrauch auswirken. Im Sommer schützen Rollläden und Jalousien Wohnräume vor Überhitzung durch übermäßige Sonneneinstrahlung, was die Notwendigkeit von energieintensiven Klimaanlagen reduziert. Diese Aspekte schonen die Umwelt und tragen zu einem angenehmeren Wohnklima bei.

Komfort und Sicherheit

Moderne Rollladen- und Raffstoresysteme bieten zusätzlichen Komfort durch automatische Steuerungen und smarte Integrationen. Geschlossene Rollläden erschweren den Zugang zu Fenstern und Türen und wirken abschreckend auf potenzielle Einbrecher. Durch den Einsatz verstärkter Materialien und die Möglichkeit automatischer Schließmechanismen bieten diese Systeme ein hohes Maß an Sicherheit und dienen als zuverlässiger Wind- und Wetterschutz. Zudem bieten Rollläden einen effektiven Sichtschutz – besonders im Winter, wenn es früh dunkel wird. So kann man ungestört und geschützt die Abendstunden genießen, ohne dass Einblicke von außen möglich sind.

Ästhetik und Design

Als Designelement können Rollladen- und Raffstorekästen zur Fassadengestaltung und zum Gesamtbild des Gebäudes beitragen. Durch verschiedene Materialien und Ausführungsvarianten lassen sich individuelle architektonische Akzente setzen. Einige Einbaukästen integrieren sich unauffällig ins Mauerwerk und verschwinden hinter Putz und Farbe, sodass das Erscheinungsbild der Fassade nicht beeinträchtigt wird. So bleibt die ästhetische Gestaltung des Gebäudes erhalten, während die funktionalen Vorteile der Rollladen- und Raffstorekästen voll zur Geltung kommen.

Fazit

Rollladen- und Raffstorekästen sind nicht nur funktionale Bauelemente, sondern tragen wesentlich zu Energieeffizienz, Sicherheit, Schallisolierung, Komfort und Ästhetik eines Gebäudes bei. Ihre Bedeutung wird im modernen Bauwesen zunehmend erkannt, was sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil sowohl bei Neubauten als auch bei Sanierungen macht.

Warum sollten Sie sich zwischen einer hohen Wärmedämmung und einer soliden Statik entscheiden? Energiesparend oder mehrstöckig bauen? Schallschutz oder Wärmeschutz? Gehen Sie keine Kompromisse ein und setzen Sie auf den Baustein der Zukunft: Der WS075 SILVACOR vereint das Beste aus beiden Welten. Eine hohe Wärmedämmung trifft auf exzellente Stabilität und ermöglicht sowohl mehrstöckiges als auch energieeffizientes Bauen – ohne Abstriche.

Der Alleskönner WS075 SILVACOR kombiniert durch seine nachhaltige Holzfüllung eine Wärmeleitzahl von 0,075 W/(mK) mit einer beeindruckenden Mauerwerksdruckfestigkeit von 6,5 MN/m². Damit ist er der ideale Ziegel für ökologische und nachhaltige Geschossbauten.

STABILITÄT UND SICHERHEIT

Die hohe Tragfähigkeit des WS075 SILVACOR spiegelt sich in seiner Steinfestigkeitsklasse von 12 und der damit verbundenen herausragenden Mauerdruckfestigkeit fK von 6,5 wider. Damit ist er der perfekte Stein für den Mehrgeschossbau und das auch in allen Erdbebenzonen.

EFFIZIENTES ENERGIEMANAGEMENT

Die hervorragende Wärmedämmung des WS075 SILVACOR trägt dazu bei, den Energieverbrauch und die Heizkosten zu senken. Die Dämmwerte des WS075 SILVACOR erfüllen je nach Wanddicke bereits alle Gebäudeeffizienzstandards bis hin zum KfW-Effizienzhaus 40. Die diffusionsoffene und emissionsarme Dämmstofffüllung ermöglicht ein gesundes Raumklima, das auf eine optimale Wärmedämmung mit einer Wärmeleitzahl von λR = 0,075 W/(mK) trifft. Das bedeutet sommerlicher und winterlicher Wärmeschutz mit einem U-Wert von 0,20 bei einer Wandstärke von 36,5 cm bzw. U = 0,15 bei einer Wandstärke von 49 cm. Damit ist Ihnen Wohlbefinden garantiert.

NACHHALTIG BAUEN, ZUKUNFT GESTALTEN

Die ökologischen Vorteile des WS075 SILVACOR liegen in seinen rein natürlichen Materialien, wie der zertifizierten, nachhaltigen Dämmstofffüllung aus nachwachsenden Nadelholzfasern.

Je WS075 SILVACOR Ziegel mit einer Wandstärke von 36,5 cm sind 500 g* Holzfaser-Füllstoff für mindestens die nächsten 80 Jahre sicher verbaut.** Das macht bereits 8 kg je m² und stolze  8 t bei 1000 m² Wandbaustoff. Damit ist der WS075 SILVACOR auch ein grandioser C-Speicher, wobei der Atmosphäre pro m³ Wandbaustoff etwa 31,5 kg CO2 entzogen und damit knapp 8,6 kg Kohlenstoff gebunden werden. Zudem wird bei der Herstellung der Ziegel auf umweltschonende Verfahren geachtet.

TECHNISCHE DATEN

Hörl+Hartmann positioniert sich künftig mit aufeinander abgestimmten Produkten von Laibungsziegeln über Brüstungselemente bis zu Ziegel- Leichtbaukasten als Systemanbieter – mit deutlichen Vorteilen für alle Baubeteiligten.

Dachau, 1. September 2023 (prc) – Durch die deutlich gestiegenen Anforderungen an den baulichen Wärme- und Schallschutz und den Einsatz größerer und schwerer Fenster ist die Befestigung von transparenten Bauelementen im Mauerwerk immer schwieriger geworden. Hersteller wie Hörl+Hartmann haben die neuralgischen Stellen rund ums Fenster neu gedacht und ausführungssichere Systemlösungen entwickelt. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem typische Einbausituationen wie ein- und mehrflügelige Standardfenster mit Brüstung, bodentiefe Fenster und Festverglasungen sowie mehrflügelige bodentiefe Fenster mit Tür- oder Hebe-Schiebetür-Kombinationen. Hörl+Hartmann profitiert hier von dem Know-how der zu Jahresbeginn übernommenen DiHa GmbH und den wertvollen Synergien beider Unternehmen.

Zukunftssichere Fenstermontage

Grundlage ist immer ein monolithischer Rohbau aus Ziegelmauerwerk. An der linken und rechten Fensterlaibung kommen spezielle Laibungsziegel zum Einsatz, die für alle drei Produktserien (SILVACOR, CORISO und FIBRACOR) erhältlich sind. Die verstärkten Stege im Inneren des Ziegels garantieren im Laibungsbereich eine hohe Tragfähigkeit. Die Auszugskräfte der einzelnen Befestigungspunkte sind signifikant erhöht. Die Putzrillierung ist zudem ein idealer Untergrund für Abdichtung und Putz. Auch absturzsichernde Elemente können normkonform montiert werden.

Für Wandöffnungen mit Brüstung steht ein neuentwickeltes Brüstungselement zur Verfügung, das ab 2024 zusätzlich für eine dezentrale Lüftung mit einem 2-Achsen-Lüfter ausgestattet ist. Das hochstabile und wärmebrückenoptimierte Brüstungselement bietet neben bauphysikalischen und befestigungstechnischen Vorteilen bei der Fenstermontage auch einen optimierten Luftaustausch. Durch den kurzen, geradlinigen Kanal werden die Luftströmung und Lüftungsleistung entscheidend verbessert. Da der äußere Luftauslass plan zur vertikalen Fassadenseite positioniert ist, kann die Abluft frontal abströmen.

Den oberen Fensteranschluss bildet alternativ ein massiver Ziegel-Rollladenkasten bzw. Ziegel-Raffstorekasten oder ein hochstabiler Leichtbaukasten. In diesen kann optional eine Statik-Fensterkonsole mit bewegungsausgleichender Loslagerfunktion integriert werden. Dadurch wird eine vertikale Deckendurchbiegung bei großen Mauerwerksöffnungen ausgeglichen und die Gefahr von Funktionsstörungen oder Beschädigungen der Bauelemente deutlich reduziert.

Systemlösungen revolutionieren die Baubranche

Die Komplettlösungen rund ums Fenster haben für Bauträger und Planer (Planungssicherheit) sowie Bauunternehmer und Maurer (Verarbeitungssicherheit) enorme Vorteile. Die Bauqualität wird verbessert, Baufehler werden verringert. Und auch mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit können die Systemlösungen bei Baufortschritt und Kosten überzeugen. Hörl+Hartmann will mit den innovativen Systemlösungen dem Wandel im Bauwesen hin zu abgestimmten Produkten und ganzheitlichen Ansätzen Rechnung tragen.

Nachhaltiges Bauen in der strategischen und praktischen Umsetzung stand im Mittelpunkt der Mauerwerkstage 2024 von HÖRL+HARTMANN und dem Ziegelwerk Bellenberg. Rund 650 Teilnehmer verfolgten im Rahmen von drei Präsenz- und einer Hybridveranstaltung in Ulm, Seligenstadt, Dachau und Memmingen zahlreiche Fachvorträge renommierter Referenten.

Dachau, 16. Februar 2024 (prc) –

Forderungen nach bezahlbarem Wohnraum auf der einen Seite und steigende Anforderungen an mehr Nachhaltigkeit auf der anderen Seite wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll zu vereinen, stellt die Baubranche vor enorme Herausforderungen. Die Ziegelindustrie sieht in klimabewusstem Bauen einen wichtigen Ansatz, der alle Baubeteiligten miteinander verbindet, um den Wohnungsbau verantwortungsvoll und zukunftsfähig umsetzen zu können. Die Rahmenbedingungen sind im Gebäudeenergiegesetz GEG festgelegt. Dipl.-Ing. Architekt Stefan Horschler, Inhaber des Büros für Bauphysik (Hannover), stellte in seinem Vortrag zu Beginn der Veranstaltungen die wichtigsten Inhalte der zweiten Änderungsnovelle mit den Folgen für Neu- und Altbau vor und gab einen Ausblick auf mögliche Förderungen.

Umdenken macht Bauunternehmen zukunftsfähig

Julius Grimm, Geschäftsführer der Grimm GmbH (Maselheim) stellte Lösungen zur Realisierung von QNG-Gebäuden in Massivbauweise vor und lieferte gleichzeitig den Nachweis aus der praktischen Umsetzung. Er bot zudem Einblicke in den Transformationsprozess des familiengeführten Bauunternehmens zum modernen, digitalisierten Totalübernehmer. Building Information Modeling (BIM) ist seiner Auffassung nach nicht nur eine notwendige Methode, sondern auch eine große Chance für mittelständische Bauunternehmen, auch in Zukunft Bauaufgaben bestmöglich umsetzen zu können. BIM macht die integrale Planung von Architektur, Tragwerk und TGA auf Basis eines virtuellen Gebäudedatenmodells möglich und trotz erhöhten Aufwands wirtschaftlich. Von enormem Vorteil ist dabei, dass alle Projektbeteiligten bereits in der Konzeptphase sämtliche Ziele und Aufgaben miteinander abstimmen können.

Ziegelbauweise erfüllt QNG-Kriterien

Dipl.-Ing. Holger König, Inhaber der Ascona GbR (Gröbenzell), richtete seinen Blick auf die Lebenszyklusanalyse von Wohngebäuden und zeigte Wege auf, wie die Konstruktion massiver Außenwände in die ökologische Bewertung einbezogen werden. Er veranschaulichte zudem anhand von beispielhaften Ein- und Mehrfamilienhäusern die Erfüllung der QNG-Anforderungen, die wiederum Voraussetzung für den Erhalt von Fördermitteln in Form von zinsgünstigen KfW-Darlehn sind. Die technischen Bau- und Projektberater der Ziegelindustrie, Thomas Maucher, Dipl.-Ing. Claus Dillinger und Dipl.-Ing. Roscoe Baptist spannten im Anschluss den Bogen auf konkrete Detail- und Ausführungslösungen in monolithischer Ziegelbauweise.

Dipl.-Ing. (FH) Josef Mayr, Sachverständiger für Brandschutz und Hauptautor des Brandschutzatlasses, erläuterte in seinem Vortrag die pragmatische Umsetzung des Brandschutzes im Neu- und Umbau. Prof. Jürgen Ulrich, Vorsitzender Richter am Landgericht Dortmund im Ruhestand und Mitglied des Landesjustizprüfungsamtes im Justizministerium NRW vermittelte zum Abschluss der jeweiligen Veranstaltungen juristisches Basiswissen für Bauunternehmer und wie diese zu ihrem Recht kommen und ihre Ansprüche richtig gesichert werden können.

Informationen zu weiteren Seminaren finden Sie unter www.mauerwerks-akademie.de.

Warum man beim Neubau unabhängig von Fördersummen auf Energieeffizienz und die Umsetzung diverser Standards setzen sollte und warum sich das Ganze langfristig auszahlt – nicht nur für unsere Umwelt.

 Dachau, 27. September 2022 (prc) – Bauen muss man sich leisten können – das gilt aktuell mehr denn je. Zudem sind die momentanen Fördermöglichkeiten im Neubaubereich überschaubar. Geringere Fördersummen, höhere Anforderungen an die Energieeffizienz und obendrein eine lange Liste an zusätzlichen Nachhaltigkeitskriterien, die zu mindestens 50 % erfüllt sein müssen, um überhaupt noch eine Förderung zu erhalten. Wie das ab 2023 mit dem neuen Programm „Klimafreundliches Bauen“ aussehen wird, ist derzeit noch nicht absehbar. Fraglich ist, ob Neubauten dann überhaupt noch gefördert werden oder ob sich die staatliche Unterstützung auf Sanierungen beschränken wird. Eine sichere Kalkulationsbasis, mit der Bauherren planen können, gibt es derzeit jedenfalls nicht. Aber welchen Einfluss haben die Förderungen für neue Bauvorhaben? Lohnt es sich, auch ohne Förderung in ein nachhaltiges Gebäude zu investieren?

Energieeffizienz für niedrige Betriebskosten

Die wohl bekanntesten Neubau-Förderungen sind die der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau). Für verschiedene energetische Standards wird eine Effizienzhaus-Stufe vergeben, die sich daraus zusammensetzt, wie hoch der Primärenergiebedarf bzw. Gesamtenergiebedarf und der Transmissionswärmeverlust des Gebäudes sind. Letzterer sagt aus, wie gut die Wärmedämmung der Gebäudehülle ist. Eine möglichst hohe Wärmedämmung sorgt für einen geringen Transmissionswärmeverlust und steigert die Energieeffizienz eines Bauwerks, da beispielsweise weniger Heizenergie über die Außenhülle verloren geht. Der geringe Wärmeverlust führt wiederum zu einem niedrigeren Primärenergiebedarf. Ein Passivhaus ist beispielsweise sogar so stark gedämmt, dass es nahezu keine zusätzliche Heizenergie benötigt. Eine hohe Wärmedämmung der Außenhülle bedeutet gleichzeitig einen guten sommerlichen Hitzeschutz; es muss keine Stauhitze teuer mit einer Klimaanlage beseitigt werden. Gerade mit Blick auf die explodierenden Energie- und Heizkosten ist die Investition in eine gut gedämmte Außenwand also durchaus lohnend. Über die Jahre amortisieren die niedrigeren Betriebskosten die höheren Baukosten – betrachtet man den gesamten Lebenszyklus, kann man hier ordentlich sparen.

Wohlfühlklima für mehr Lebensqualität

Natürliche, nachhaltige Baustoffe wie der Ziegel bringen, aufgrund ihrer hohen Wärmedämmung in Kombination mit exzellenten feuchteregulierenden Eigenschaften, beste Voraussetzungen für ein baubiologisch optimales Raumklima mit, das zum Wohlbefinden der Bewohner beiträgt. Beim aktuell noch förderfähigen Effizienzhaus 40 mit Nachhaltigkeitsklasse nach QNG wird unter anderem auf Schadstoffbelastungen der verwendeten Baustoffe geachtet – ein weiterer Faktor, der für mehr Wohngesundheit sorgt. Eine massive Wand aus Ziegel schirmt nachweislich gesundheitsgefährdende Strahlung besser ab als beispielsweise Leichtbauweisen. Ihr hoher Schallschutz sorgt für Ruhe in den eigenen vier Wänden. So kann man sich zuhause rundum wohlfühlen.

Enkeltauglich – Lebensraum für zukünftige Generationen

Auch an kommende Generationen zu denken und in ihrem Sinne umwelt- und ressourcenschonend zu handeln/bauen, um ihnen eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen, das ist das Grundprinzip der Nachhaltigkeit. Ein ökologisches Gebäude sollte dementsprechend möglichst langlebig und robust sein, um mehreren Generationen ein Zuhause bieten zu können. Eine lange Nutzungsphase in Kombination mit niedrigen Instandhaltungskosten sollte also bei der Planung berücksichtigt werden und ist entscheidend für die Wahl des richtigen Baustoffs. Die tragenden Außenwände können immerhin im Nachhinein nicht einfach so ausgetauscht werden. Ein langer Gebäudelebenszyklus sollte stets in die Kosten-Nutzen-Rechnung einbezogen werden und führt in der Regel dazu, dass höhere Errichtungskosten durch den Wegfall von Förderungen über die lange Nutzungszeit wieder hereingebracht werden. Je länger die Nutzungsphase des Gebäudes, desto ausschlaggebender sind auch die Betriebskosten, die mit einer hoch wärmedämmenden Außenwand reduziert werden können (siehe oben).

Doch damit nicht genug: Nachhaltige und qualitativ hochwertige Gebäude mit einer massiven Außenwand sind äußerst wertstabil. Die Umsetzung von Nachhaltigkeitsstandards bringt zusätzliche Verkaufsargumente und für den Fall, dass es kurzfristig auch im Neubaubereich neue Fördermöglichkeiten geben sollte, ist man bereits gut aufgestellt, um die Kriterien für einen Zuschuss zu erfüllen. Mit Blick in die Zukunft macht es auf jeden Fall Sinn, nach den anerkannten Regeln der Technik zu planen und zu bauen.

Nachhaltiges Bauen bringt also auch unabhängig von Förderprogrammen zahlreiche Vorteile mit sich. Eine ganzheitliche Betrachtung ist ausschlaggebend: Einsparungen bei den Baukosten sollten immer mit dem Sparpotential der langfristigen Betriebs- und Instandhaltungskosten in Relation gesetzt werden. Wer vorausschauend baut, kann mittel- bis langfristig oft sparen. Außerdem sollten auch Faktoren wie das Wohnklima und die Behaglichkeit für Nutzer miteinbezogen werden – schließlich ist das die Grundlage für ihr Wohlbefinden und eine hohe Lebensqualität.

Die jüngsten Ergebnisse aus jahrelanger Forschung und Entwicklung verhelfen der Ziegelbauweise jetzt zu einem Quantensprung in Sachen Tragfähigkeit. Der neuentwickelte Ziegel WS09 CORISO PLUS soll vor allem in Ballungsräumen den Hochbau revolutionieren.

Dachau, 28. Februar 2022 (prc) – Bislang ist Ziegelmauerwerk bei großvolumigen Wohnbauten mit mehr als fünf oder sechs Vollgeschossen an seine Belastungsgrenzen gelangt. Mit dem WS09 CORISO PLUS stellt Hörl+Hartmann jetzt den weltweit stabilsten Außenwandziegel vor. Dank einer charakteristischen Mauerwerksdruckfestigkeit von fk 5,9 MN/m² nach DIN EN 1996 (EC6) kann der Ziegel einer Belastung von bis zu 590 Tonnen auf einen Quadratmeter Wand standhalten. Durch diese einzigartige Eigenschaft kann die monolithische Massivbauweise im Geschosswohnungsbau in Zukunft eine noch viel größere Rolle spielen – auch bei Bauvorhaben, bei denen bislang nur Beton in Frage kam.

„Es ist uns gelungen, unser bisheriges Spitzenprodukt in Sachen Tragfähigkeit um sagenhafte 40 Prozent zu verbessern. Wir können mit Stolz behaupten, dass ein Ziegel noch nie so stabil war“, sagt Michael Hörl, Geschäftsführer bei Hörl+Hartmann. Durch die enorme Traglast ist es möglich, noch weiter in die Höhe zu mauern. Das kommt vor allem dem modernen Geschosswohnungsbau zugute und leistet nicht nur in den Städten, sondern auch in Randgebieten einen wichtigen Beitrag zu bezahlbarem Wohnraum. Wenn man in die Höhe baut, wird weniger Baugrund benötigt. Zudem gilt die monolithische Ziegelbauweise als besonders wirtschaftlich, da sie sowohl bei den Erstellungs-, als auch den Folgekosten deutliche Vorteile hat. Auch die Energiebilanz verbessert sich durch die kompakte Bauweise.

Investitionen zahlen sich aus

Die gravierend verbesserte Tragfähigkeit ist das Ergebnis jahrelanger Forschung und Entwicklung. „Ziegel sind High-Tech. Es gibt nicht eine einzelne Stellschraube, es ist ein Zusammenwirken verschiedener Parameter. Wenn man die Auflast eines Ziegels verbessern möchte, muss man auch andere wichtige Werte wie Dämmeigenschaften, Schall- und Brandschutz auf hohem Niveau halten“, so Hörl. Beim WS09 CORISO PLUS spielten vor allem ein optimiertes Lochbild, die Beschaffenheit der Rohstoffe sowie verbesserte Brennprozesse eine entscheidende Rolle. Letztendlich ist es so gelungen, die charakteristische Mauerwerksdruckfestigkeit von fk 5,9 MN/m² bereits ab einer Wandstärke von 30 cm zu erzielen. Mit einem Lambdawert von 0,09 W/(mK) und U-Werten von 0,28 bis 0,20 W/(m²K) ist der Ziegel auch für energieeffiziente Gebäude nach dem KfW Standard geeignet – ohne zusätzliche Dämmung an der Außenwand. Beim WS09 CORISO PLUS ist eine mineralische Dämmung bereits in den Ziegel integriert. Auch Schall- und Brandschutz erfüllen zuverlässig die gesetzlichen Vorgaben.

Warum bauen mit Ziegel nachhaltig ist

Der Baustoff Ziegel steht in einem ausgewogenen Verhältnis hinsichtlich ökologischer, ökonomischer und bautechnischer Aspekte. Bei der Ökobilanzierung, die den Gesamtlebenszyklus von Neubauten betrachtet, nimmt die monolithische Ziegelbauweise einen Spitzenplatz ein. Klimaneutralität ist die Zukunft. Doch nicht nur die Umwelt, sondern auch die Bewohner profitieren von deutlich spürbaren Effekten: Das ziegeltypische, einzigartige Zusammenspiel von Wärmedämmung, Wärmespeicher- und Wärmeleitfähigkeit sorgt selbst bei Witterungsextremen im Zusammenhang mit dem Klimawandel ganzjährig für Behaglichkeit in den Wohnräumen und trägt unmittelbar zum Wohlbefinden bei. Das gute Gefühl, in einem rund um nachhaltigen Haus zu wohnen, wird sie ein Leben lang begleiten.

TECHNISCHE DATEN

Mit hoher fachlicher Qualität und überzeugenden Referenten haben die digitalen Mauerwerkstage rund 650 Teilnehmer begeistert. Die Gemeinschaftsveranstaltung von Hörl+Hartmann und dem Ziegelwerk Bellenberg hat zum zweiten Mal in Pandemiezeiten einen wichtigen Wissenstransfer gewährleistet.

Dachau, xx. Februar 2022 (prc) – Nach einem turbulenten Start in die Bausaison 2022 mit dem plötzlichen Stopp der KfW-Förderung standen die süddeutschen Mauerwerkstage – eine Gemeinschaftsveranstaltung von Hörl+Hartmann und dem Ziegelwerk Bellenberg – stark im Zeichen der Konsequenzen für die künftige praktische Umsetzung effizienter Gebäude. Dipl.-Ing. Architekt Stefan Horschler, Inhaber des Büros für Bauphysik
(Hannover), bot einen Einblick in die öffentlich-rechtlichen sowie zivilrechtlichen Anforderungen hinsichtlich energetischer Standards für zu errichtende Gebäude. Anhand konkreter Beispiele stellte er energetisch sinnvolle Maßnahmen für den Wechsel vom EH 55 zum EH 40 Standard vor. Er kam zu dem Schluss, dass dies sowohl bei Einfamilien-, als auch Mehrfamilienhäusern wirtschaftlich darstellbar ist. Künftig spiele die Entwicklung von Wärmebrücken-, Dichtheits- und Lüftungskonzepten unter Bezug auf die DIN 4108 Bbl 2 sowie DIN 4108-7 eine wichtige Rolle.

Ulrich Eix, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht in der renommierten Kanzlei Lutz | Abel (München, Stuttgart), referierte über die vertragsrechtliche Situation im Zusammenhang mit dem Förderstopp und beleuchtete Auswirkungen aktueller Urteile aus dem Baurecht auf Vergabe, Abrechnung, Planung und Vertragsgestaltung.

Prof. Dr.-Ing. Christoph Butenweg, Dozent an der FH Aachen University of Applied Sciences und geschäftsführender Gesellschafter der SDA-engineering GmbH (Herzogenaurach), thematisierte die seismische Auslegung von Mauerwerksbauten in Ziegelbauweise nach DIN EN 1998-1/NA-2021 und deren Relevanz für die deutschen Erdbebenregionen. Anhand zahlreicher Praxisbeispiele veranschaulichte er die im Zusammenhang mit den neuen digitalen Erdbebengefährdungskarten erforderlichen Berechnungen und Nachweise sowie vereinfachte Auslegungsregeln.

Prof. Dr.-Ing. Andreas Holm, Dozent an der Hochschule für angewandte Wissenschaften und geschäftsführender Institutsleiter FIW (München), stellte Vergleiche und Bewertungen ökologischer und ökonomischer Ansätze im Bau vor. Er bot interessante Einblicke in künftige Anforderungsniveaus für nachhaltige Gebäude und die verstärkte Bedeutung der Lebenszyklusbetrachtung.

In weiteren Fachvorträgen befassten sich Claus Dillinger, technischer Bauberater und Projektberater bei Hörl+Hartmann, sowie Thomas Maucher, technischer Bauberater und Projektberater im Ziegelwerk Bellenberg, mit GEG-konformen Detailausführungen der monolithischen Ziegelbauweise vom Sockel bis zum Dach.

In der zum Abschluss der Veranstaltungstage von Jochen Lang, Geschäftsführer der Akademie der Ingenieure AkadIng GmbH (Ostfildern), moderierten Gesprächsrunde, wurden konkrete Fragen der Teilnehmer sowohl aus bautechnischer und normativer, als auch aus juristischer Sicht diskutiert und beantwortet.

Veranstalter und Teilnehmer zeigten sich zufrieden und hoffen dennoch darauf, im kommenden Jahr die Mauerwerkstage wieder als  Präsenzveranstaltung durchführen zu können.

Hörl+Hartmann unterstützt regionale Kinderhilfsprojekte mit 11.000 Euro

Dachau – 19. Dezember 2024

„Auch in diesem Jahr hat sich Hörl+Hartmann entschieden, auf Weihnachtsgeschenke für Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner zu verzichten und stattdessen mit einer Spende von 11.000 Euro fünf regionale Organisationen zu fördern, die sich mit großem Engagement für Kinder in schwierigen Lebenssituationen einsetzen.

Kinderhospiz St. Nikolaus im Allgäu

Mit einer Spende in Höhe von 2.500 Euro unterstützt Hörl+Hartmann die wertvolle Arbeit des Kinderhospiz St. Nikolaus in Bad Grönenbach. Die Einrichtung begleitet Familien mit einem unheilbar und lebensverkürzend erkrankten Kind durch die gesamte Krankheits-, Sterbe- und Trauerphase.

Die erkrankten Kinder werden in enger Absprache mit den Eltern von einem hochqualifizierten und einfühlsamen Team betreut. Dabei bietet das Kinderhospiz nicht nur medizinische Pflege, sondern auch eine Vielzahl an Therapien wie Physio-, Wasser- oder Musiktherapie, um die Lebensqualität der Kinder zu fördern. Eltern und Geschwister haben in dieser besonderen Umgebung die Möglichkeit, sich um ihre eigenen Bedürfnisse zu kümmern – Zeit für Ruhe, Schlaf und persönliche Momente mit der Familie. Diese Entlastung vom oft überwältigenden Alltag gibt ihnen die Gelegenheit, neue Kräfte zu sammeln.

Im Gegensatz zu einem Erwachsenenhospiz ist ein Kinderhospiz nicht ausschließlich eine "Endstation". Es ist vielmehr ein Ort der Begleitung über die gesamte Krankheitszeit hinweg, der die betroffenen Familien auffängt und unterstützt. Die individuell abgestimmte Umgebung und die ganzheitliche Betreuung schaffen Raum für Momente des Kraftschöpfens, der gemeinsamen Zeit und des Abschiednehmens.

Leider gibt es in Deutschland keine kostendeckende Finanzierung für Kinderhospize, sodass Einrichtungen wie das Kinderhospiz St. Nikolaus auf die Unterstützung engagierter Menschen angewiesen sind. Mit unserer Spende möchten wir dazu beitragen, dass dieser wertvolle Ort weiterhin Familien in ihrer schwersten Zeit zur Seite stehen kann.

Mehr Informationen zum Kinderhospiz finden Sie unter www.kinderhospiz-nikolaus.de.

Initiative krebskranke Kinder München e.V.

Stellvertretend für die Standorte Dachau und Gersthofen übergab Roland von Kummant, Leiter Marketing bei Hörl+Hartmann, einen Spendenscheck in Höhe von 2.500 Euro an die Initiative krebskranke Kinder München e.V. Die 1985 gegründete Organisation unterstützt Kinder, die an Krebs erkrankt sind und in München behandelt werden, sowie deren Familien. Neben der unmittelbaren Unterstützung der Betroffenen setzt sich die Initiative für die Verbesserung der Lebensumstände während und nach der Therapie ein. Sie arbeitet eng mit den medizinischen Teams der Kinderonkologie der München Klinik Schwabing zusammen und begleitet die Familien mit vielfältigen Maßnahmen – von der finanziellen Unterstützung über psychosoziale Angebote bis hin zur Betreuung durch die »Schule für Kranke«. Die Initiative finanziert sich fast ausschließlich durch Spenden und setzt sich mit unermüdlichem Engagement dafür ein, den betroffenen Kindern und ihren Familien neue Hoffnung und Perspektiven zu geben.

Mehr Informationen zur Initiative unter https://krebs-bei-kindern.de/

Theresien Kinder- und Jugendhilfezentrum Offenbach – Perspektiven schaffen für junge Menschen

Hörl+Hartmann unterstützt das Theresien Kinder- und Jugendhilfezentrum Offenbach mit einer Spende von 2.000 Euro.

Das Theresien Kinder- und Jugendhilfezentrum ist eine traditionsreiche Einrichtung, die vor fast 100 Jahren von Schwestern des Ordens der Karmelitinnen gegründet wurde. Heute bietet die moderne Institution ein umfassendes Angebot, das von ambulanter Familienhilfe über teilstationäre und stationäre Betreuung bis hin zu Inobhutnahmen reicht. Zusätzlich gehört die Oswald-von-Nell-Breuning-Schule, eine Ersatzschule mit sonderpädagogischem Schwerpunkt, zur Einrichtung.

Ziel ist es, jungen Menschen mit schwierigen Startbedingungen Raum und Zeit zu geben, zur Ruhe zu kommen, neue Perspektiven zu finden und sie auf ein selbstbestimmtes Leben vorzubereiten. Die multiprofessionellen Teams, bestehend aus Sozialpädagoginnen, Lehrkräften, Psychologinnen und weiteren Fachkräften, setzen sich mit großem Engagement dafür ein, den Kindern und Jugendlichen Stabilität, Förderung und eine bessere Zukunft zu bieten.

Mit unserer Spende möchten wir dazu beitragen, diese wertvolle Arbeit zu unterstützen und den betreuten Kindern und Jugendlichen zusätzliche Möglichkeiten für Erholung und Entwicklung zu eröffnen.

Weiterführende Informationen finden Sie hier: Theresien Kinder- und Jugendhilfezentrum.

Kinderzentrum Maulbronn – Ein Ort für ganzheitliche Förderung

Stellvertretend für den Standort Bönnigheim überreicht Steffen Mack, Regionalvertriebsleiter bei Hörl+Hartmann, einen Spendenscheck in Höhe von 2.000 Euro an Dr. Sebastian Schröder (KiZe), Franziska Horn und Björn Schmid (Vorstand Christophorushilfe), um die bedeutende Arbeit des Kinderzentrums Maulbronn (KiZe) zu unterstützen.

Das Kinderzentrum Maulbronn ist eine Einrichtung, die Kindern mit chronischen Erkrankungen, Entwicklungsstörungen, Behinderungen und psychosozialen Problemen eine umfassende, interdisziplinäre Betreuung bietet. Die Arbeit des KiZe zielt darauf ab, den betroffenen Kindern größtmögliche Selbstständigkeit und damit die bestmögliche Integration in Familie, Gesellschaft und das öffentliche Leben zu ermöglichen.

Im KiZe arbeiten Expertinnen und Experten aus verschiedenen Fachbereichen eng zusammen, um den Kindern eine ganzheitliche Betreuung zu bieten. Dabei wird nicht nur auf die medizinische Versorgung Wert gelegt, sondern auch auf intensive Therapieangebote und die Anleitung der Familienangehörigen, die aktiv in den Behandlungsprozess einbezogen werden.

Mit unserer Spende möchten wir einen Beitrag dazu leisten, dass das Kinderzentrum Maulbronn auch weiterhin Kindern und ihren Familien in schwierigen Lebenslagen helfen kann. Denn die engagierte Arbeit dieser Einrichtung zeigt: Mit der richtigen Unterstützung können Kinder und Jugendliche ihre individuellen Stärken entfalten und neue Perspektiven gewinnen.

Mehr Informationen zum Kinderzentrum Maulbronn.

Förderverein für krebskranke Kinder e.V. Freiburg i.Br. – Hilfe, die ankommt

Mit einer Spende von 2.000 Euro unterstützt Hörl+Hartmann den Förderverein für krebskranke Kinder e.V. Freiburg i.Br. am Standort Deisendorf.

Der Verein verfolgt ein umfassendes Ziel: die Verbesserung der Heilungschancen krebskranker Kinder und die Unterstützung ihrer Familien. Dabei fließen die Spendengelder in wichtige Projekte wie die Förderung der medizinischen Forschung, die personelle Ausstattung sowie vor allem in das Elternhaus in Freiburg.

Das Elternhaus, direkt neben der Kinder- und Jugendklinik des Universitätsklinikums Freiburg gelegen, bietet Familien ein liebevoll gestaltetes, temporäres Zuhause. Hier können Eltern in der Nähe ihrer Kinder bleiben, während diese teils über Monate in der Klinik behandelt werden. Mit 45 Zimmern, Gemeinschaftsbereichen, einem Dachgarten und einem engagierten Team bietet das Elternhaus nicht nur einen Rückzugsort, sondern auch Raum für Austausch, Unterstützung und neue Kraft in schwierigen Zeiten.

Mit unserer Spende möchten wir dazu beitragen, dass der Förderverein weiterhin einen sicheren Hafen für Familien in Ausnahmesituationen schaffen kann – eine Herzensangelegenheit, die Leben nachhaltig verbessert.

Weitere Informationen zum Förderverein unter www.helfen-hilft.de.